Parkour

Seinen Ursprung hat Parkour in den Vororten von Paris der Achtzigerjahre, wo der junge David Belle versuchte, spezielle Techniken des Militärtrainings auf die urbane Landschaft zu übertragen. Seinen Bewegungsansatz nannte er Parkour.

Im Vergleich zu anderen Sportarten definiert sich Parkour eben nicht durch besondere Techniken oder Regeln. Jede Bewegung ist sinnvoll und hilfreich, wenn sie dabei hilft ein (Bewegungs-) Problem zu lösen. Egal, ob diese ihren Ursprung im Klettern, Gerätturnen oder Breakdance hat.

Im Kern von Parkour stehen die Werte: für Konkurrenzfreiheit, Vorsicht, Respekt, Vertrauen, Bescheidenheit, Zusammenhalt, Rücksichtnahme und Offenheit.Auch für unsere Arbeit in den Turnverbänden in NRW wollen wir Parkour genauso verstanden wissen, um die Vielfalt individueller Ausprägungen dieses Sports nicht zu beschneiden.
 

Die Realität zeigt, dass der „Straßensport“ Parkour längst in den Angeboten von Turn- und Sportvereinen oder Schulen in NRW angekommen ist. Mit der steigenden Verbreitung und Weiterentwicklung von Parkour steigt auch der Bedarf nach professionellen, gut ausgebildeten Trainern. Aus diesem Grund bieten die Turnerbünde in NRW bereits erfahrenen Traceuren sowie weiteren Interessierten die Möglichkeit an die DOSB Lizenz Trainer C Breitensport Parkour zu erlangen.

Aus- und Fortbildungstermine rund um Parkour finden Sie hier.

Florian Klug
Breiten, Freizeit& Gesundheitssport, DTB Akademie NRW
02202 2003 – 24