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Heinz Poick (Red.: Richard Dohmen)
21. März 2022

Die Geschichte der Rheinischen Landesturnschule in Bergisch Gladbach

Seit dem 27. Mai 1973, mit der Eröffnung der neuen Rheinischen Landesturnschule, hat der RTB seinen festen Sitz in Bergisch Gladbach, auch wenn in 1971 bereits die Geschäftsstelle nach Bergisch Gladbach verlegt worden war. Wie "der Weg dorthin" war, hat der damalige RTB-Geschäftsführer, im Jahr 1997, anlässlich des 50-jährigen RTB-Jubiläums, nachgezeichnet (Redaktion: Richard Dohmen).

Der Weg dorthin
Viele erinnern sich noch an das alte Turnerheim in Remscheid-Reinshagen, das bis 1972 Heimstatt der Turnerinnen und Turner war und wo unter eingeschränkten Bedingungen die Lehrgänge durchgeführt wurden. Vielen ist die kleine Turnhalle noch in Erinnerung und besonders für die damals Jüngeren waren die Mehrbettzimmer und der Schlafsaal freudiger Aufenthaltsort, wenn es hieß, von Samstag bis Sonntag einen Lehrgang des Verbandes zu besuchen.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung am 14. Februar 1971 in Neuß führte dann zur Aufhebung des Beschlusses, die Turnschule in Tönisvorst zu bauen und mit übergroßer Mehrheit wurde der Beschluss gefasst, die Landesturnschule in Bergisch Gladbach zu errichten.

Bereits im Mai wurden alle Verträge unterzeichnet. Aus einem Architektenwettbewerb ging der Bergisch Gladbacher Dipl. Ing. Hardy Wittrock als Sieger durchs Ziel.

Am 15. August 1971 wurde die Geschäftsstelle von Düsseldorf-Benrath nach Bergisch Gladbach verlegt, damit durch den Geschäftsführer, Heinz Poick, alle Notwendigkeiten in die Wege geleitet werden konnten.

Am 15. Dezember 1971 Baubegin

Sehr bald stellten sich die ersten Probleme in der Form heraus, dass der Boden für das hohe Bauwerk nicht tragend genug war und Gründungen bis zu einer Tiefe von 15 m er-folgten mussten. Im Februar begann die Baufirma Bilo mit ihrem Gewerk. Am 18. Mai, nachdem bereits 50 Prozent der Rohbauarbeiten erledigt waren, erfolgte die Grundsteinlegung im Beisein vieler Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport.

Am 22. November 1972 war Richtfest, früher als geplant und am 19. Februar 1973 wurde vorab bereits die Geschäftsstelle in das neue Haus verlegt.

Glanzvoll die Einweihung am 27. Mai 1973 im Beisein vieler Gäste.

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