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Richard Dohmen / Annelie Gödel
08. August 2019

Interview mit dem Trainerteam des RTB-TurnCamp Gerätturnen

Im Interview berichten die Trainerinnen des SommerCamps über ihre Motivation, die Inhalte des Trainings und was sonst noch für sie wichtig ist. Dabei spielen ein gutes Grundlagentraining und soziale Kompetenzen eine wichtzige Rolle.

v.l.n.r.: Ann-Kathrin Parusel, Melissa Hansen, Frank Eichler und Laura Peuker
Alle Fotos: Richard Dohmen

Warum seid ihr Trainerinnen beim TurnCamp? Was ist die Motivation?

Ann-Kathrin Parusel: „Ich war schon als Kind dabei und habe mich im Camp richtig ausgepo-wert und war danach immer ganz kaputt, was ich richtig gut fand. Dann wollte ich das auch als Trainerin erleben und auch mal andere Kinder ken-nenlernen, als die, die ich sonst betreue. Zudem dem kann man hier mal unabhängig von bevorstehenden Wettkämpfen Training machen und habe mehr Ruhe, Dinge umzusetzen.“

Melissa Hansen: „Es gibt immer eine tolle Stimmung im Trainerteam und man selbst lernt hier auch viel von anderen Trainern/innen, was einen richtig weiter bringt. Zudem betreut man im TurnCamp einige Kinder, die immer wieder kommen, und kann man die Entwicklung der Kinder gut beobachten.

Laura Peuker: „Das ist mir auch wichtig, dass man eine Weiterentwicklung bei den Kindern sieht.“

Was macht die TurnCamps für dich so besonders?

Laura Peuker: „Das wir so viel Training machen können und die Kinder auch mal ihre Grenzen wahrnehmen können, denn da gibt es Defizite. Manche Kinder unterschätzen sich, während einige annehmen, dass sie einfach alles können.

Melissa Hansen: „Natürlich ist es toll in der Stützpunkthalle trainieren zu können. Das sind Profi-Bedingungen, die wir so nicht haben.“

Woher kennt ihr die TurnCamps?

Laura Peuker/ Ann-Kathrin Parusel: „ Wir kennen die TurnCamps aus unserer Kinderzeit, als wir selbst daran teilgenommen haben.“

Melissa Hansen: „Ich habe von anderen Trainern davon gehört und wollte direkt mitmachen.“

Woher kennt ihr die TurnCamps?

Laura Peuker/ Ann-Kathrin Parusel: „ Wir kennen die TurnCamps aus unserer Kinderzeit, als wir selbst daran teilgenommen haben.“

Melissa Hansen: „Ich habe von anderen Trainern davon gehört und wollte direkt mitmachen.“ 

Ward ihr schon mal als Trainer beim Turn-Camp?

Laura Peuker: „Ich bin zum dritten Mal dabei.“

Melissa Hansen: „Dies ist mein neuntes Camp.“

Ann-Kathrin Parusel: Ich bin zum ersten Mal dabei.“

 

Was bedeutet Turnen für dich?

Laura Peuker: „Turnen ist Leidenschaft.“ Melissa Hansen: „Ich verbinde mit Turnen Ehrgeiz.“ 

Ann-Kathrin Parusel: „Ich schätze, dass das Turnen den Charakter formt.“

Unisono: „Es ist die Vielfalt und der Abwechs-lungsreichtum der verschiedenen Elemente, die man je nach Talent optimal nutzen kann. Hinzu kommt, dass man beim Turnen lernt „Eigenverantwortung“ für sich selbst zu entwickeln.
Man ist beim Training und darüber hinaus selbst gefordert, individuell auf sich zu achten und sich zu verbessern.“

Was wollte ihr den Teilnehmern vermitteln?

Melissa Hansen: „Ich will den Kindern neue Ideen vermitteln, damit sie an ihren Grundlagen und Grundvoraussetzungen für das Turnen arbeiten können. In dem Punkt tragen die Trainer eine hohe Verantwortung, damit die Kinder das richtig lernen.“

Laura Peuker: „Ich möchte die Kinder ermutigen, dass sie an ihre Grenzen herangehen, um sich selbst und ihre Grenzen realistisch wahrnehmen zu können.“

Ann-Kathrin Parusel: „Vielen Kindern fehlen of-fensichtlich die motorischen Grundlagen, um rich-tig turnen zu können. Da gibt es echte Defizite an der Basisqualifikation der Grundlagen, was vielleicht daran liegt, dass zu wenig Zeit zum ruhigen Aufbau der Kinder bleibt, weil sie zum Beispiel sehr in Wettkämpfe einsteigen.“

Das Interview führten Annelie Gödel & Richard Dohmen
Fotos insgesamt: Richard Dohmen