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KSB / RTB
28. März 2019

Kurz & Gut Seminar "Prävention sexualisierter Gewalt"

In Kooperation mit dem Rheinischen Turnerbund veranstaltet der KSB Rheinisch-Bergischer-Kreis am 13. Juni 2019 in der Landesturnschule in Bergisch Gladbach das Seminar zum Thema „Kindeswohlgefährdung - Sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen“. Diesem gesellschaftliche Querschnitts-Problem stellt sich auch der organisierte Sport als wichtiger Teil unserer Gesellschaft.

Die Arbeitsgruppe des RTB empfiehlt den Besuch des Seminars, bei dem sich Interessierte schon einmal kurz und knapp zu dem Thema informieren können. Selbst erarbeitet die Arbeitsgruppe derzeit eigene Materialien, die es demnächst auf der RTB-Website dazu geben wird.

Hier geht es zur Anmeldung.

Es ist unser Schutzauftrag als Verbände und Vereine sowie als Trainerin oder Trainer, eine gewaltfreie Atmosphäre im Verein zu schaffen, die Mitglieder und Mitarbeiter/innen für das Thema sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen im Sport aufzuklären und zu sensibilisieren.

Zum Schutzauftrag der Sportvereineund Sportverbände für die besonders zu schützende Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen gehört ebenso Maßnahmen zur Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport zu erarbeiten, diese zu kennen und innerhalb unserer Vereinsstrukturen zu verankern.

Kinder haben häufig vertrauensvolle Beziehungen zu den Übungsleiter/innen und Trainer/innen sowie zu den Jugendgruppenleiter/innen und anderen Mitarbeiter/innen der sportlichen und aussersportlichen Kinder- und Jugendarbeit in den Sportvereinen. Ihnen vertrauen sich Mädchen und Jungen gerade in schwierigen Situationen am ehesten an. Für die Angesprochenen stellt sich dann die Frage: „Was ist jetzt zu tun – wie gehe ich damit um?“

Weitere Inhalte sind die Klärung folgender Fragestellungen: „Wie erkenne ich entsprechende Signale von Kindern und Jugendlichen, wie ist meine eigene Wahrnehmung und wie gehe ich damit um?!

Aus Angst, etwas Falsches zu tun, geschieht vielmals gar nichts.

Aber: Schweigen schützt die Täter, nicht den Sport und erst recht nicht die Kinder und Jugendlichen.