Bundesstützpunkt Bergisch Gladbach

Der Bundesstützpunkt Bergisch Gladbach ist einer von insgesamt drei Bundesstützpunkten für Gerätturnen weiblich in ganz Deutschland.
Es handelt sich hierbei um eine professionelle Trainingseinrichtung des Deutschen Turnerbundes und der Standort bietet optimale Voraussetzungen für die leistungssportliche Entwicklung von Turnerinnen. Hierfür sorgen ein entsprechend qualifiziertes Trainerteam sowie Kooperationen mit Institutionen aus verschiedenen Bereichen wie Medizin, Physiotherapie und Schule. Mehr ....

Rheinische Landesturnschule (LTS)

Der RTB unterhält ein eigenes Ausbildung- und Kongresszentrum, um die hohe Qualität der Ausbildung zu gewährleisten. Die LTS steht als Hotel auch externen Gästen zur Verfügung. Mehr.....

v.l.n.r: Claus Lufen (Sport-Moderator), Andrea Milz (NRW-Staatsekretärin Sport & Ehrenamt), Walter Schneeloch (LSB-Präsident) und Anke Feller (Sport-Moderatorin)

RTB-Präsident Holger Müller MdL (2. von rechts) beim Gruppenfoto

Während der Ansprache von Andrea Milz (NRW-Staatssekretärin Sport & Ehrenamt)

 19.12.2017

Rubrik: Startseite, RTB -

 

NRW-Sportlerwahl 2017 - Stimmungsvolle Gala in Düsseldorf

Feierlich, emotional, beeindruckend, interessant, amüsant und insgesamt abwechslungsreich: Auch die diesjährige Verleihung der FELIX-Awards – an die Gewinner der NRW-Sportlerwahl 2017 – erwies sich für alle Beteiligten als rundum gelungen. 

Zusammen mehr als 1.000 Spitzensportler und Trainer, Vertreter von Fachverbänden, Stadt- und Kreissportbünden, von Stadt- und Gemeindesportverbänden, aus Sportvereinen, aus Politik und Verwaltung, aus der Wirtschaft und von Medien waren der Einladung der Veranstalter – Land Nordrhein-Westfalen und Landessportbund (LSB) Nordrhein-Westfalen – gefolgt und feierten in der bis auf den letzten Platz besetzten Mitsubishi Electric HALLE in Düsseldorf die aktuellen Preisträger. 

2017 wurden die FELIX-Awards bereits zum insgesamt elften Mal verliehen – und einmal mehr führten die Sport-Moderatoren Claus Lufen und Anke Feller vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) ebenso souverän wie sympathisch durch die mehr als dreistündige Galaveranstaltung. „In sieben Kategorien wird der FELIX heute vergeben, in sechs haben Sie abgestimmt“, meinte Anke Feller in ihrer Begrüßung. Einzig der/die „Trainer/in des Jahres 2017“ wurde wie in den Vorjahren nicht im Rahmen der öffentlichen Online-Wahl ermittelt, sondern von denjenigen Coaches bestimmt, die in den vergangenen Jahren bereits in dieser Kategorie mit der Trophäe bedacht worden waren. 

Schon die Jury, welche in den sechs Kategorien, in denen vom 6. November bis zum 4. Dezember alle Sportfans aus Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus im Internet ihren Favoriten wählen konnten, die jeweils fünf Nominierten aufstellte, hatte – in positivem Sinne – die „Qual der Wahl“: 

Verzeichneten in Nordrhein-Westfalen doch auch in diesem Jahr bemerkenswert viele Athleten hochkarätige Erfolge. Wie Claus Lufen erläuterte, befanden sich unter den Nominierten alleine 14 Weltmeister und zwei Vizeweltmeister und darüber hinaus zahlreiche Europameister und Deutsche Meister. „Viele Top-Leistungen, die in diesem Jahr erzielt wurden, werden daher heute gar nicht erwähnt“, so der Moderator. 

Bevor der erste FELIX-Award überreicht wurde, erfuhren die Gäste von Andrea Milz, der NRW-Staatssekretärin „Sport und Ehrenamt“, und von Walter Schneeloch, dem Präsidenten des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, dass die Zusammenarbeit zwischen der noch relativ neuen Landesregierung und dem LSB „ausgezeichnet“ läuft. „Unser erster Wunsch an die neue Landesregierung ist schon in Erfüllung gegangen – nämlich, dass der Sport Chefsache werden muss. Diesen hat der Ministerpräsident erfüllt, indem er den Sport in der Staatskanzlei angesiedelt und mit Andrea Milz eine Fachfrau zur Staatssekretärin gemacht hat“, so Walter Schneeloch. 

Beide brachten im Gespräch mit Anke Feller und Claus Lufen auch zum Ausdruck, dass sie die private Initiative, die derzeit zum Thema „Olympia 2032 an Rhein und Ruhr“ existiert, begrüßen – gerade auch, weil nicht nur eine Stadt involviert wäre, sondern mehrere Städte an der Ausrichtung beteiligt wären. Eine ganze Region würde davon profitieren, sagte Andrea Milz. Walter Schneeloch meinte: „Es wäre eine ganz tolle Sache, wenn es gelänge, die Olympischen Spiele nach Nordrhein-Westfalen zu holen und damit die Weltoffenheit und Leistungsfähigkeit dieses Bundeslandes zum Ausdruck zu bringen.“ In jedem Fall müsse im Zuge einer Bewerbung die Bevölkerung mitgenommen werden, so der LSB-Präsident, der ergänzte: „Damit das gelingt, muss einiges für den Sport getan werden!“ 

Traditionell wird auch die Verleihung der FELIX-Awards in den sieben Kategorien mit Interviews umrahmt: zum einen mit den Vertretern derjenigen Institutionen bzw. Unternehmen, die für den jeweiligen Preis als „Pate“ fungieren und auch den Gewinner bekannt geben, und zum anderen natürlich mit den Preisträgern.

Darüber hinaus hatten die Veranstalter Talkrunden unter Beteiligung von Präsidiumsmitgliedern des LSB und Sportlern, ein Gespräch mit Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, eine Poledance-Vorführung sowie einen Auftritt des Komikers Johann König in das Programm integriert. Somit gestaltete sich der Abend einmal mehr absolut kurzweilig.

Die Gewinner der FELIX-Awards 2017

  • Sportler des Jahres: Max Rendschmidt (Kanu)
  • Sportlerin des Jahres: Gina Lückenkemper (Leichtathletik)
  • Team des Jahres: Deutschlandachter (Rudern)
  • Newcomer/in des Jahres: Falk Wendrich (Leichtathletik)
  • Trainer/in des Jahres: Slawomir Filipowski (Leichtathletik)
  • Behindertensportler/in des Jahres: Johannes Floors (Sprint)
  • Fußball-FELIX: Leon Goretzka (FC Schalke 04)

Hinweis: Eine rund 48-minütige Zusammenfassung der Gala ist in der WDR-Mediathek zu sehen. 

 

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