22.01.2018

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Pegasus gewinnt Bronze beim Korfball Europa Cup

Die SG Pegasus erreicht  in Platja d‘Aro ein historisches Ergebnis, denn der dritte Platz beim IKF Europa Cup 2018 ist das beste internationale Ergebnis in der Vereinsgeschichte der SG Pegasus Rommerscheid 1991 e.V.. Erstmals seit 2010 steht ein Deutscher Meister wieder in der „Champions League des Korfballs“ auf dem Podest. Im Spiel um Platz drei schlug Pegasus den portugiesischen Meister NC Benfica mit 22:19 (12:9).

Gegen den NC Benfica entwickelte sich ein hochklassiges und dramatisches Spiel um die Bronzemedaille. Pegasus lief zuerst einem Rückstand hinterher und ging nach zehn Minuten zum ersten Mal in Führung, die bis zur Pause zum 12:9 ausgebaut wurde.
In der zweiten Halbzeit drohte das Spiel mehrfach zu kippen, Benfica ließ den Rückstand immer wieder auf einen Korb schmelzen. Pegasus behielt zeigte sich nervenstark und setzte immer wieder wichtige Treffer. Bei der Schlusssirene leuchtete ein 22:19 auf der Anzeigetafel: Der Rest war Jubel und Ekstase.

Für die SG Pegasus waren in Platja d’Aro im Einsatz:
Isabel de Almeida; Lena Gerlich; Ina Heinzel; Lea Hornung; Anna Orth; Johanna Peuters; Jule Scholl; Dominic Düring; Ali Enzar Hrustic; Thorben Hußmann; Fabian Kloes; David Liepold; Leon Neese und Sebastian Wieseler 

Steffen Müller (Trainer), Hanna Kierdorf (Teammanager), Lina Geue (Physiotherapeutin), Lucas Langen (Physiotherapeut).

Topscorer der SG Pegasus: Johanna Peuters (10), Fabian Kloes (14).
Weitere Informationen und Youtube-Links zu den Spielen.

Gruppenphase
In der Gruppenphase gewann die SG Pegasus ihr Auftaktspiel gegen Ceske Budejovice (CZE) am Donnerstagmorgen mit 16:15, ein schwieriger Start gegen kampfstarke Tschechen. Gegen den späteren Turniersieger TOP Sassenheim stellten Spielertrainer Fabian Kloes und Steffen Müller das Team um, mit der B-Acht verlor die SGP 20:30. Die 20 eigenen Korberfolge sind dabei gegen die Korfballübermacht aus den Niederlanden ein großer Achtungserfolg.

Im entscheidenden Gruppenspiel gegen Trojans KC aus England überzeugte Pegasus mit überragender Defensivarbeit. Das Team war perfekt auf den treffsicheren Gegner eingestellt und holte sich mit einem 19:14-Sieg den zweiten Platz in Gruppe A. Somit war eine Top-vier-Platzierung in der Endabrechnung bereits sicher, was zugleich das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte bedeutet.

Im Halbfinale konnte Pegasus nur über weite Strecken der ersten Halbzeit mit den favorisierten Belgiern vom AKC Luma mithalten. Am Ende setzte es eine deutliche 9:21 (5:11)-Niederlage. Für das wichtige Spiel um Platz drei konnte das Trainerteam wieder einige Spieler schonen.

 

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